Martwa Wis³a, Wis³a ¦mia³a, Mot³awa Gdañska

Charakteristik des Flusses

Die Tote Weichsel (Martwa Wis³a) ist der Hauptmündungsarm der Weichsel. Dieser Flussteil wurde stromlos, nachdem der Weichseldurchstich in ¦wibno (Schiwenhorst) und die Schleusen in Przegalina (Einlage) und Pleniewo (Plehendorf) entstanden waren. Die letztgenannte wurde nach dem Krieg auseinandergebaut. Die Tote Weichsel gilt heute als ein wichtiger Wasserweg und ermöglicht die Zufahrt von der Weichsel nach Danzig, ohne über die Danziger Bucht segeln zu müssen. Wis³a ¦mia³a (Weichseldurchbruch) der Hauptstrom der Weichsel brach 1840 etwa 20 Kilometer ostwärts von Danzig beim Dorfe Górki Wschodnie (Neufähr) durch den Dünengürtel, der das tief liegende Werder von der Ostsee trennte. Bis zur Entstehung des Weichseldurchstichs 1895 war der Weichseldurchbruch die Hauptmündung der Weichsel in die Ostsee. Andere polnische Bezeichnungen für Wis³a ¦mia³a (Weichseldurchbruch) sind Prze³om Wis³y ¦mia³ej oder Rozlewisko Wis³y ¦mia³ej.

Mot³awa (Mottlau)ist ein Fluss, der über das Danziger-Werder fließt und am Polski Hak (Polnischer Haken) in die Tote Weichsel mündet.

Schifffahrt - Infos

Schiffsverkehr
Auf der gesamten Strecke muss man auf den Verkehr von Seeschiffen, Schleppern, Schubbooten mit Leichtern und von anderen professionellen Wasserfahrzeugen aufpassen. Da dort die Binnenwasserstraßen in die Seewege übergehen, sind die Navigationszeichen mit den Seefahrtzeichen kompatibel.

Brücken
Die Wasserroute auf der Toten Weichsel beginnen wir an der Schleuse Przegalina (Einlage). Die bisher unbewegliche Brücke wird ab dem Sommer 2012 als eine Klappbrücke fungieren. Auf dieser Strecke gibt es auch eine Schwimmbrcke in Sobieszewo (Bohnsack), eine bei Stogi (Heubude), feste Brücken – eine Schrägseilbrücke, eine Drehbrücke und die Sennicki-Brücke. Untiefen kommen außer der Hautströmung der Mottlau von der Schleuse Einlage bis zur Brücke in Bohnsack vor. Hinter Górki Wschodnie (Östlich Neufähr) gibt es eine Verengung (Breite 51 m), früher existierte dort die Schleuse Plehendorf. Bei ungünstigem Wind kann dort das Halsen weitgehend erschwert bleiben. Danach wird der Fluss bis zur Schrägseilbrücke an seiner Breite sukzessiv zunehmen. Auf dieser Flussstecke gibt es viele Anleger und Yachthäfen. 2012 wurde den Wasserfahrzeugen der Anlegeplatz in B³otnik (Schmerblock) nahe Einlage zur Verfügung gestellt. 1 km weiter kann man einen Aufenthalt in Wi¶linca (Hochzeit) sowie an den Steigern in der Umgebung von Bohnsack, an den Yachthäfen in Górki Zachodnie (Westlich Neufähr), in Stogi (Heubude) und Rudniki (Bürgerwiesen) machen. In der Nähe der genannten Anlegeplätze sind Schiffsbau-, Motorbau- und Segelmacherwerkstätten tätig. Es gibt Slipanlagen und Kräne zum Stapellauf der Yachtboote.
 
Interessante Hydrotechnische Tatsachen

Wasserstufe Kamienna Grodza. Ein Fragment der Danziger Fortifikation aus dem XVI. – XVII. Jh. liegt an der Mottlau den Straßen Kamienna Grobla und Na Szañcach entlang. An der Stelle der ehemaligen Schleuse gibt es heute Hochwassertore. Sie gehen automatisch zu, der der Wasserstand auf der Mottlau steigt. Man muss damit rechnen, dass man nach der Durchfahrt durch die Hochwassertore auf dem Rückweg auf die geschlossenen Tore trifft. Die Regionale Verwaltung der Wasserwirtschaft (RZGW) betätigt sie in der Zeit, wenn keine Hochwassergefahr besteht.


Wassertaxinetz in Danzig. Projekt „Programm der Belebung der Wasserstraßen in Gdañsk”, das in den Jahren in den Jahren 2007-2012 ausgeführt wurde, umfasst den Bau der Anlegestelle „¯abi Kruk” für kleine Wasserfahrzeugen, den Yachthafen „Sienna Grobla II”, den Yachthafen „Tamka”, sowie die Wasserstraßen-Anlegestellen an der Westerplatte, am Narodowe Centrum ¯eglarstwa (Seglerlandeszentrum), an den Straßen Wiosny Ludów, Zielony Most, Twierdza Wis³ouj¶cie (Festung Weichselmündung), am Nabrze¿e Barkowe und am Targ Rybny, Stogi. Das Ziel des Projektes war der Wirtschaftsaufschwung der Stadt und der Region sowie deren touristischer Attraktivität. Durch die Belebung der Wasserstraßen ist das Interesse am Wassersport und im Erholungsbereich angestiegen.


Marina Gdañsk.  die Anlegestelle für Yachten und Motorboote. Sie wurde 1997 zum 1000. Jahrestag der Stadt Danzig erbaut. Die 290 m lange Anlegestelle zieht sich dem Kai Szafarnia entlang, gegenüber dem Danziger Krantor. Die Anlegestelle bietet einen Zugang zum Strom- und Wasserleitungsnetz und zu Sanitäranlagen. Neue Nutzräume befinden sich im Speicher Stara Pakownia. Im Hochhaus und im Speicher befinden sich zwei Segelgeschäfte. Die Anlegestelle Marina wird mit dem Most St±giewny (Milchkannenbrücke) und Baszta St±giewna (Milchkannenturm) abgeschlossen. Gegenüber der Marina-Anlegestelle befindet sich das Hotel Brovarnia, in dem ein lokales Bier gebraut wird.


Interessante Touristische Informationen

Dominikaner Markt in Danzig  geht auf eine 750-jährige Tradition zurück. Durch diese Veranstaltung wollte man zuerst die Gläubigen zur Teilnahme an Ablassmessen anspornen. Von Jahr zu Jahr gewann die Veranstaltung an Bedeutung. Diese alte Tradition wurde durch den II. Weltkrieg unterbrochen. Der 1972 wieder belebte Dominikanermarkt dauerte früher zwei Wochen lang und jetzt seit 2004 drei. Heute hat er einen kommerziellen Charakter und zieht hierher vor allem Händler, Künstler, Sammler, Kunsthandwerker.



Szlak bursztynowy Amber Route. Danzig gilt als ein wichtiger Ort auf der Bernsteinstraße in der Woiwodschaft Pommern. Es lohnt sich jedenfalls das Bernsteinmuseum, die Abteilung des Historischen Museums der Stadt Danzig zu besuchen, sich das Bernsteinaltar in der Birgittenkirche, das Museum für Bernsteininklusie an der Universität Danzig anzusehen. Erwähnenswert ist auch die prachtvolle Frauengasse (ul. Mariacka), wo man Bernsteinerzeugnisse kaufen kann.


Festung Wis³ouj¶cie (Weichselmünde).  Dieser sonderbare Fortifikationsbau ist auf einer Insel platziert. Die Geschichte der Festung geht auf das XV. Jh. zurück. Bis 1758 fungierte sie als ein Leuchtturm und im XIX. Jh. gab es da ein Gefängnis und in der Zwischenkriegszeit einen Segelklub. Seit 1947 hat sich in der Festung eine Abteilung des Historischen Museums der Stadt Danzig angesiedelt. Hier haben ihren Winterunterschlupft Fledermäuse gefunden


Einführung

1

Teil I. Erkundung des Weichsel-Werder-Rings

2

Geschichten aus dem Weichsel-Werder-Ring

3

Harmonie als Schlüssel zur Auslegung von Landschaften im Weichsel-Werder

4

Architektur – das Land der Vorlaubenhäuser und der hydrotechnischen Denkmäler

5

Teil II. Segelrouten auf dem Weichsel-Werder-Ring

6

Wis³a (Weichsel)

7

Martwa Wis³a, Wis³a ¦mia³a, Mot³awa Gdañska

12

Szkarpawa (Elbinger Weichsel)

14

Wis³a Królewiecka

16

Rzeka Elbl±g i Kana³ Jagielloñski

18

Nogat

20

Wielka ¦wiêta - Tuga

24

Zalew Wi¶lany

26

Pas³êka i Kana³ Pas³êki

29

Kaliningrader Haff (russischer Teil des Frischen Haffs)

30

III. Das Segel-ABC bevor Du auf den Werder-Ring segelst…

32

Empfehlenswerte Ausflüge

33

II. Kleiner Werder-Ring

34

III. Zur Hauptstadt des Weichsel-Werders

35

IV. Von Danzig zum Frischen Haff

36

V. Auf der Weichsel nach Danzig

37

VI. Entlang des Frischen Haffs

38

INFO-BLÄTTER

39

Kaptän`s Tipps

40

Wasserverkehrszeichen

41

Wasserverkehrszeichen

42

Teil IV. Schifffahrtsbasis des Weichsel-Werder-Rings

43

Anlegestege in Tczew (Dirschau)

44

Yacht und Passagierhafen in Tczew (Dirschau)

45

Hafen in ¦wibno

46

Fischeranlegestelle in Mikoszewo

47

Marina B³otnik

48

Anlegestelle Têcza in Wi¶linka

49

Lookout in Wislinka

50a

Yachtseeklub Neptun - Górki Zachodnie

50

Anlegestelle Górki Zachodnie (YK Stoczni Gdañskiej)

51

Marina Delphia Yachts - Górki Zachodnie

52

Yachtklub im. Conrada (Conrads Yachtklub)

53

AKM - Akademischer Seeklub - Górki Zachodnie

54

AZS Cosa - Górki Zachodnie

55

NC¯ AWFiS - Nationalzentrum für die Schifffahrt der Sporthochschule in Gdañsk

56

Segelhafen des Seeklubs - Gdañski Klub Morski LOK

57

Anlegestelle an der Strasse „Tamka”

58

Anlegestelle Stewa

59

Anlegestelle Yacht Klub Pó³nocny (Nordyachtklub)

60

WOPR - Anlegestelle in Gdañsk (Freiwilliger Wasser-Rettungsdienst Danzig)

61

Yachthafen Gdañsk (Danzig)

62

Anlegestelle für Wasserfahrzeuge an der Straße ¯abi Kruk

63

Segelhafen an der Straße: Sienna Grobla II

64

Polnischer Seeklub in Gdañsk

65

Anlegestege in Drewnica

66

Anlegestelle in ¯u³awki

67

Anlegesteg in Rybina

68

Neue Anlegestelle in Rybina

69

Anlegestelle in Os³onka

70

Anlegestelle für Hauseboote in Rybina

71

Anlegestelle Baltica in Sztutowo

72

Marina in Stutthof

73a

Anlegestelle Bulwar Zygmunta Augusta in Elbl±g (Elbing, am Zygmunt-August-Boulevard)

73

Ognisko Sportów Wodnych Fala (Wassersportszentrum „Welle”)

74

HOW Bryza (Wassersportszentrum der Pfadfinder)

75

Yachtklub Elbl±g (Elbing)

76

Yachtanlegestelle in Bia³a Góra

77

Stadtstrandbad mit der Funktion einer Anlegestelle in Malbork (Marienburg)

78

Marina Burg Malbork

79a

Das Segelhafen Park Pó³nocny in Malbork (Nordpark in Marienburg)

79

Die Anlegestelle in Kamienica Elbl±ska (Steinort)

80

Die Anlegestelle in Nadbrze¿e (Reimannsfelde)

81

Der Hafen und die Anlegestelle in Suchacz (Succase)

82

Die Anlegestelle in Kadyny (Cadinen)

83

Der Hafen in Tolkmicko (Tolkemit)

84

Der Hafen in Frombork (Frauenburg)

85

Der Hafen in Piaski (Neukrug)

86

Der Yachthafen in Krynica Morska (Kahlberg)

87

Der Fischereihafen in Krynica Morska (Kahlberg)

88

Der Seehafen in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

89

Die Yachtanlegestelle in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

90

Die Yachtanlegestelle Neptun in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

91

Der Hafen in Nowa Pas³êka (Neu Passarge)

92

Das Segelhafen Dom Rybaka w Nowa Pas³êka (Neu Passarge)

93

Die Anlegestelle in Stara Pas³êka (Alt Passarge)

94

Die Yachtanlegestelle in Braniewo (Braunsberg)

95

Erklärung der Symbole

96

Wasserknotenpunkte des Werder-Rings

97

Wasserfahrtstraßen in Gdañsk (Danzig)

98

Legenda

99

Menu