Wis³a Królewiecka

Charakteristik des Flusses

Die Königsberger Weichsel ist ein Zufluss der Elbinger Weichsel (Szkarpawa). Es ist eine 11,5 km lange Wasserstraße von dem Ort Fischerbabke (Rybina), durch Grochowo (Schneiderkampe), Stutthof (Sztutowo), Kobbelkampe (Kobyla Kepa) bis zum Zalew Wi¶lany (Frisches Haff). Vor Jahren war das der Hauptverbindungsweg von Danzig nach Königsberg, doch mit der Zeit verlor er an Bedeutung, bis er in den 70-er Jahren zur einen Meliorationskanal degradiert wurde. In den Jahren 2006–2008 führte man eine gründliche Erneuerung dieser Wasserstraße, indem man die beiden Klappbrücken Stutthof und Fischerbabke reparieren ließ und in Betrieb setzte. Auch die Hochspannungsleitungen wurden erhöht, die Dämme und Ufer vertieft und geregelt. Im Jahre 2009 eröffnete man in Stutthof die Anlegestelle Marina Baltica, die zu den ersten in dieser Region zählt. Trotz der vielen Veränderungen hat man bei Befahren des Flusses das Gefühl, dass der Fluss wild und unzugänglich ist, was ihm dadurch attraktiver macht.

Segel-Infos

Zugänglichkeit

Der Fluss ist für alle Yachten zugänglich, die auf der Elbinger Weichsel fahren (Tiefgang bis 1,6m). Lediglich Untiefen bei der Flussmündung ins Frischen Haff können ein Hindernis für Ballastyachten mit größerem Tiefgang werden.

Hochspannungsleitungen
Die Hochspannungsleitungen sind jetzt höher als an der Elbinger Weichsel. Die niedrigste Hochspannungsleitung an der Königsberger Weichsel ist in 13,5 m Höhe und an der Elbinger Weichsel in 13 m Höhe.

Kennzeichnung
Der Pfad ist keine offizielle Wasserstraße und an den Ufern gibt es keine Kilometersteine. Es gibt auch keine Bojen oder andere Kennzeichnung der Navigation.

Strom und Pflanzenwelt
Der Wasserstrom ist kaum spürbar. Trotz des breiten Flussbetts ist die Königsberger Weichsel sehr überwuchert, besonders von Fischerbabke bis Schneiderkampe. Gemäß der Verordnung des Ministers für Infrastruktur hat der Fluss den Status eines nichtschiffbaren Flusses. Im August ist der Fluss Zeitweise mit Schwimmfarn (Salvinia) bedeckt. Der ganze Flusslauf hat jedoch einen mindestens 2 m breiten befahrbaren Streifen, der frei von Gewächs ist. Es wird empfohlen, in der Mitte des Flusses zu segeln.
 
Interessante Hydrotechnische Tatsachen

Klappbrücke in Sztutowo (Stutthof). Die jahrelang außer Betrieb gesetzte und rostige Brücke war ein Bild des Jammers. Seit 2008 hat sie eine ständige Besetzung und feste Öffnungszeiten (alle zwei Stunden zwischen 10–18). Interessant ist das Steuerhäuschen, welches sich in dem Betonsockel befindet. Auf dieser Brücke wurde eine Episode der Filmserie Vier Panzersoldaten und ein Hund (Folge: Ferne Patrolie) gedreht.


Klappbrücke in Rybina (Fischerbabke). Die Brücke wurde 1936 als eine Holz-Stahlbetonkonstruktion gebaut und hatte für die damalige Zeit typische Lösungen wie z.B. ein Gegengewicht. In den 70ern wurde die Brücke für den Wasserverkehr geschlossen, weil eine grundsätzliche Instandsetzung nötig war. Hinzu kommen die Zerstörung der örtlichen Wasserwege und Abnahme des Wassertransportverkehrs. Die Brücke war über Jahre hinweg außer Betrieb, bis sie letztendlich im Jahre 2007 im Rahmen der Revitalisierung der Königsberger Weichsel wieder renoviert wurde.


Marina in Sztutowo (Stutthof). Die professionale Anlegestelle für Segler „Marina Baltica“ entstand im Frühjahr 2009. Sie befindet sich in einer Bucht (alter Hafen) kurz vor der Brücke und ist die erste Anlegestelle an der Königsberger Weichsel. Hier gibt es solide Kais und eine gut ausgestattete Basis für Segler (Strom, Wasser, Toiletten und Duschen). Man kann auch Kajaks, Paddelboote, Jet-Skis und Tretboote ausleihen. Die Nähe zum Frischen Haff führt dazu, dass man die Anlegestelle Ausflüge auf das Frische Haff nutzen kann. 


Interessante Touristische Informationen

Sztutowo (Stutthof) – Gedenkstätte Stutthof. Westlich der Stadt Stutthof befindet sich die Gedenkstätte Stutthof – ein ehemaliges deutsches Konzentrations- und Arbeitslager. Kleinkinder können das Museum leider nicht besichtigen, aber für Jugendliche kann der Besuch zu einem lehrreichen Geschichtsunterricht werden. Die Exponate – stumme Geschichtszeugen, kilometerlange Stacheldrahtzäune und Baracken bleiben lange in Gedächtnis und erinnern an die tragische Zeit des II. Weltkrieges.



—Werder-Kleinbahn (¯u³awska Kolej W±skotorowa). Die Kleinbahn wurde 1891 in Betrieb genommen. Im Jahre 1920 lag das Streckennetz bei 343 km! Die Züge beförderten landwirtschaftliche Produkte, Kohle, Dünger und Baumaterial. Über eine Fähre kamen dann die Güter in Danzig an. Der Niedergang der Schmalspurbahn begann in den 50ern. Im Jahre 1996 wurde der Verkehr endgültig eingestellt. Nach zehn Jahren hatte man den Betrieb der Schmalspurbahn wieder aufgenommen, so dass die Bahn heute wieder von Tiegendorf (Nowy Dwór Gdañski) bis Steegen (Stegna.) und von Stutthof bis zur Mündung der Weichsel fährt.


Wasserstraßenknoten in Rybina (Fischerbabke). Es ist ein einzigartiger Ort, wo sich viele Wasserstraßen kreuzen und wo es viele hydrotechnische Objekte gibt. Hier gibt es die Gabelung der Elbinger und Königsberger Weichsel, der Linau (Linawa) und etwas weiter mündet die Tiege (Tuga). In Fischerbabke befindet sich die einzige, funktionsfähige von Hand betriebene Drehbrücke in Europa. Hier gibt es auch eine Pumpstation sowie zwei Klappbrücken: auf der Elbinger und der Königsberger Weichsel.



Einführung

1

Teil I. Erkundung des Weichsel-Werder-Rings

2

Geschichten aus dem Weichsel-Werder-Ring

3

Harmonie als Schlüssel zur Auslegung von Landschaften im Weichsel-Werder

4

Architektur – das Land der Vorlaubenhäuser und der hydrotechnischen Denkmäler

5

Teil II. Segelrouten auf dem Weichsel-Werder-Ring

6

Wis³a (Weichsel)

7

Martwa Wis³a, Wis³a ¦mia³a, Mot³awa Gdañska

12

Szkarpawa (Elbinger Weichsel)

14

Wis³a Królewiecka

16

Rzeka Elbl±g i Kana³ Jagielloñski

18

Nogat

20

Wielka ¦wiêta - Tuga

24

Zalew Wi¶lany

26

Pas³êka i Kana³ Pas³êki

29

Kaliningrader Haff (russischer Teil des Frischen Haffs)

30

III. Das Segel-ABC bevor Du auf den Werder-Ring segelst…

32

Empfehlenswerte Ausflüge

33

II. Kleiner Werder-Ring

34

III. Zur Hauptstadt des Weichsel-Werders

35

IV. Von Danzig zum Frischen Haff

36

V. Auf der Weichsel nach Danzig

37

VI. Entlang des Frischen Haffs

38

INFO-BLÄTTER

39

Kaptän`s Tipps

40

Wasserverkehrszeichen

41

Wasserverkehrszeichen

42

Teil IV. Schifffahrtsbasis des Weichsel-Werder-Rings

43

Anlegestege in Tczew (Dirschau)

44

Yacht und Passagierhafen in Tczew (Dirschau)

45

Hafen in ¦wibno

46

Fischeranlegestelle in Mikoszewo

47

Marina B³otnik

48

Anlegestelle Têcza in Wi¶linka

49

Lookout in Wislinka

50a

Yachtseeklub Neptun - Górki Zachodnie

50

Anlegestelle Górki Zachodnie (YK Stoczni Gdañskiej)

51

Marina Delphia Yachts - Górki Zachodnie

52

Yachtklub im. Conrada (Conrads Yachtklub)

53

AKM - Akademischer Seeklub - Górki Zachodnie

54

AZS Cosa - Górki Zachodnie

55

NC¯ AWFiS - Nationalzentrum für die Schifffahrt der Sporthochschule in Gdañsk

56

Segelhafen des Seeklubs - Gdañski Klub Morski LOK

57

Anlegestelle an der Strasse „Tamka”

58

Anlegestelle Stewa

59

Anlegestelle Yacht Klub Pó³nocny (Nordyachtklub)

60

WOPR - Anlegestelle in Gdañsk (Freiwilliger Wasser-Rettungsdienst Danzig)

61

Yachthafen Gdañsk (Danzig)

62

Anlegestelle für Wasserfahrzeuge an der Straße ¯abi Kruk

63

Segelhafen an der Straße: Sienna Grobla II

64

Polnischer Seeklub in Gdañsk

65

Anlegestege in Drewnica

66

Anlegestelle in ¯u³awki

67

Anlegesteg in Rybina

68

Neue Anlegestelle in Rybina

69

Anlegestelle in Os³onka

70

Anlegestelle für Hauseboote in Rybina

71

Anlegestelle Baltica in Sztutowo

72

Marina in Stutthof

73a

Anlegestelle Bulwar Zygmunta Augusta in Elbl±g (Elbing, am Zygmunt-August-Boulevard)

73

Ognisko Sportów Wodnych Fala (Wassersportszentrum „Welle”)

74

HOW Bryza (Wassersportszentrum der Pfadfinder)

75

Yachtklub Elbl±g (Elbing)

76

Yachtanlegestelle in Bia³a Góra

77

Stadtstrandbad mit der Funktion einer Anlegestelle in Malbork (Marienburg)

78

Marina Burg Malbork

79a

Das Segelhafen Park Pó³nocny in Malbork (Nordpark in Marienburg)

79

Die Anlegestelle in Kamienica Elbl±ska (Steinort)

80

Die Anlegestelle in Nadbrze¿e (Reimannsfelde)

81

Der Hafen und die Anlegestelle in Suchacz (Succase)

82

Die Anlegestelle in Kadyny (Cadinen)

83

Der Hafen in Tolkmicko (Tolkemit)

84

Der Hafen in Frombork (Frauenburg)

85

Der Hafen in Piaski (Neukrug)

86

Der Yachthafen in Krynica Morska (Kahlberg)

87

Der Fischereihafen in Krynica Morska (Kahlberg)

88

Der Seehafen in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

89

Die Yachtanlegestelle in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

90

Die Yachtanlegestelle Neptun in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

91

Der Hafen in Nowa Pas³êka (Neu Passarge)

92

Das Segelhafen Dom Rybaka w Nowa Pas³êka (Neu Passarge)

93

Die Anlegestelle in Stara Pas³êka (Alt Passarge)

94

Die Yachtanlegestelle in Braniewo (Braunsberg)

95

Erklärung der Symbole

96

Wasserknotenpunkte des Werder-Rings

97

Wasserfahrtstraßen in Gdañsk (Danzig)

98

Legenda

99

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