Wielka ¦wiêta - Tuga

Charakteristik des Flusses

Der Fluss hat die Länge von etwa 50 km. Seinen Anfang hat er im Waldschutzgebiet „Las M±tawski“. Bis nach Neuteich (Nowy Staw) ähnelt er eher einem Wassergraben. Von Neuteich bis Brodsack (Chlebówek) ist sein Wasser sehr trüb und mit Pfeilkraut und Hornblatt überwuchert, seine Tiefe liegt bei 1,2 m. Von Tiegenhof (Nowy Dwór Gdañski) bis nach Petershagen (¯elechowa) beträgt der Wasserstand 1,5 m. Das Wasser an den Ufern ähnelt grünen Wiesen und ist mit Teichrosen und weißen Seerosen bewachsen. Der Fluss ist still, ideal für die ersten Schritte mit dem Paddelboot oder für Familienbootsfahrten. Die Menge der Pflanzen und der Baudenkmäler am Fluss entlang macht diese Wasserstraße zur attraktivsten Route auf dem Weichsel-Werder-Ring. Die Schwente und die Tiege haben keinen Status der schiffbaren Wasserstraßen, daher mangelt es hier an der kompletten Wasserfahrtkennzeichnung. Die Mitglieder des Nowodworski Klub haben einige Zeichen von der Flussmündung bis in Tiegenhofs Stadtmitte restauriert. Segel-Infos

Strömung
Wenn der Wind stärker weht, entsteht die Stromgeschwindigkeit von 1–2 km/h. Im Frühling und im Herbst nimmt die Flussströmung durch die tätigen Pumpwerke zu, die das Wasser flussabwärts treiben.

Flusstiefen
Die Durchschnittstiefe des Flusses bei normalem Wasserstand beträgt 1,5 m. Auf der Gesamtlänge ist der Flussboden stark verschlammt. Dieser Wasserweg ist leider nur für Wasserfahrzeuge befahrbar, die vom Wasserspiegel gemessen bis 1,6–1,8 m hoch sind (vom Wasserstand abhängig). Größere Wassertiefen treten auf der Höhe der Dörfer Holm (Che³mek), Tiegenort (Tujsk) und Stobbendorf (Stobiec) auf. Dort erreicht der Fluss stellenweise die Tiefe von 3–3,5 m. Auf der Strecke von Tiegenhof bis Neuteich wurde der Fluss vertieft und seine Tiefe liegt im Schnitt bei 1,5 m. In Neu Teich wird es wieder flach – bis 1 m tief.

Wasserflora
Salvinia natans – der Schwimmfarn ist besonders auf dem Flussabschnitt von Petershagen bis Neuteich vorzufinden. Der Schwimmfarn auf der Wasseroberfläche kann sich auf die Verlangsamung der Wasserfahrt auswirken, soweit er vom Wind nicht zur Seite weggeweht wird. Die Beschränkung der Beobachtung der Wasserfläche stellt das größte Problem mit dem Schwimmfarn dar, denn Äste, Plastikbeutel, Schnüre sind dann erst recht kaum zu erblicken. Der größte Wuchs des Schwimmfarns erfolgt Anfang August.

Wasserstandsänderungen
Wenn man mit einer größeren Yacht auf der Tiege schwimmt, mussfaehrtman besonders im Frühling und im Herbst daran denken, dass sich der Wasserstand in der Nacht um über 50 cm erhöhen kann, (soweit man unter der unbeweglichen Brücke in Tiegenort passieren kann).

Wilderernetze
Eine Gefahr stellen die Netze dar, die quer durch den Fluss gestellt wurden. Meistens sind die Schwimmer des oberen Netzseils gleich unter dem Wasserspiel verlegt. Sie sind aber erst im letzten Moment zu sehen.

Brücken
Die einstigen Klappbrücken in Tiegenort und Tiegenhof sind heute in einem kläglichen Zustand.Dalby równie¿ naje¿one s± ¶rubami i fragmentami odpadaj±cych kawa³ków drewna.
 
Interessante Hydrotechnische Tatsachen

Klappbrücken in Tiegenort und Tiegenhof.  Die zurzeit außer Betrieb gesetzten Brücken wurden in den 30ern erbaut. Untypisch für die Bauzeit sind ihre elektrischen Antriebe. Eine der Brücken hat auch ein ungewöhnlich konstruiertes System des Gegengewichts. In absehbarer Zukunft wird die Restaurierung der beiden Brücken in Angriff genommen.


Tiegenhofer Venedig.Ein Komplex von Speichern, Stegen und Festmachvorrichtungen prägt das Bild. Es befindet sich nahe der Klappbrücke in Tiegenhofs Zentrum und diente zum Güterumladen von den Frachtkähnen. Ende der 60er wurde die Güterschifffahrt auf der Tiege aufgelöst.


Das Wassertaxi „Ma³y Holender”.  Das Wasserfahrzeug mit offenem Deck kann bis etwa 10 Passagiere befördern und ist den Parametern der Tiege und ihres Oberlaufs, der Schwente angepasst. Zur Wahl stehen längere und kürzere Flussschifffahrten, darunter auch Lehrschifffahrten oder solche mit Kostprobe der Werderspeisen. Auf dieser Strecke warten auf Touristen interessante Objekte und viele mit ihnen verbundene Geschichten: eine Klappbrücke, das Weichsel-Werder-Museum, eine mittelalterliche Kirche, ein Friedhof von 11 Dörfern, ein Vorlaubenhaus, ein Aquädukt und eine wunderschöne Natur.


Interessante Touristische Informationen

¯elichowo/Cyganek. Am linken Ufer war es Petershagen – ¯elichowo und am rechten Tiegenhagen, das nach dem Krieg bis in die 70er als Cyganek bezeichnet wurde. Heute funktioniert offiziell nur ein Name ¯elichowo, obwohl die Einwohner immer noch an der alten Bezeichnung hängen. Früher war es ein Dorf von großer wirtschaftlicher, politischer und geistiger Bedeutung. Hier ließen sich Neuankömmlinge aus Europa nieder, meist Deutsche und im XVI. Jh., Mennoniten aus den Niederlanden. Die erste in Europa Versicherungsgesellschaft gegen Hochwasser wurde in Petershagen ins Leben gerufen. Im Dorf stehen eine Kirche aus dem Jahre 1352 und ein entstehendes Werder-Museumsdorf.



Nowy Dwór Gdañski (Tiegenhof) – die Hauptstadt des Werders. In Tiegenhof befinden sich einige Restaurants gleich am Fluss, zwei Kirchen, Supermärkte, Schmal- und Breitspurbahnhof, Tankstellen. Besonders sehenswert ist das Werder-Museum, wo der Verein Klub Nowodworski über 2000 Exponate gesammelt hat. Hier werden Workshops veranstaltet, es gibt einen Konferenzraum sowie eine Dauerausstellung über Mennoniten, den Kampf mit Hochwasser, die Geschichte des Weichsel-Werders und über seine letzte Entwässerungsmühle sowie ein Nachkriegsstadtmodell von Nowy Dwór Gdañski. Man kann auf Bestellung den Wacholderschnaps Stobbes Machandel kosten, der seit 1779 von einer Mennonitenfamilie erzeugt wurde. An der Tiege gibt es viele Anlagemöglichkeiten. In der Stadt werden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen organisiert, u. a. Werder-Tage (VI), Käsemarkt (VII), Bierbrauern (IX).



Nowy Staw (Neuteich). Neuteich ist die älteste Stadt im Weichselwerder, gegründet in der ersten Hälfte des XIV. Jahrhunderts. Bis heute ist die historische, mittelalterliche Stadtplanung erhalten geblieben. Die Ortschaft hielt an dem Charakter einer Kleinstadt fest, deren reizender Markt von historischen Bürgerhäusern umschlossen ist. Hier findet man Konditoreien, Gaststätten und Kneipen. Sehenswert sind in Neuteich auch die Stiftskirche, die evangelische Gemeinde und die Mälzerei.


Einführung

1

Teil I. Erkundung des Weichsel-Werder-Rings

2

Geschichten aus dem Weichsel-Werder-Ring

3

Harmonie als Schlüssel zur Auslegung von Landschaften im Weichsel-Werder

4

Architektur – das Land der Vorlaubenhäuser und der hydrotechnischen Denkmäler

5

Teil II. Segelrouten auf dem Weichsel-Werder-Ring

6

Wis³a (Weichsel)

7

Martwa Wis³a, Wis³a ¦mia³a, Mot³awa Gdañska

12

Szkarpawa (Elbinger Weichsel)

14

Wis³a Królewiecka

16

Rzeka Elbl±g i Kana³ Jagielloñski

18

Nogat

20

Wielka ¦wiêta - Tuga

24

Zalew Wi¶lany

26

Pas³êka i Kana³ Pas³êki

29

Kaliningrader Haff (russischer Teil des Frischen Haffs)

30

III. Das Segel-ABC bevor Du auf den Werder-Ring segelst…

32

Empfehlenswerte Ausflüge

33

II. Kleiner Werder-Ring

34

III. Zur Hauptstadt des Weichsel-Werders

35

IV. Von Danzig zum Frischen Haff

36

V. Auf der Weichsel nach Danzig

37

VI. Entlang des Frischen Haffs

38

INFO-BLÄTTER

39

Kaptän`s Tipps

40

Wasserverkehrszeichen

41

Wasserverkehrszeichen

42

Teil IV. Schifffahrtsbasis des Weichsel-Werder-Rings

43

Anlegestege in Tczew (Dirschau)

44

Yacht und Passagierhafen in Tczew (Dirschau)

45

Hafen in ¦wibno

46

Fischeranlegestelle in Mikoszewo

47

Marina B³otnik

48

Anlegestelle Têcza in Wi¶linka

49

Lookout in Wislinka

50a

Yachtseeklub Neptun - Górki Zachodnie

50

Anlegestelle Górki Zachodnie (YK Stoczni Gdañskiej)

51

Marina Delphia Yachts - Górki Zachodnie

52

Yachtklub im. Conrada (Conrads Yachtklub)

53

AKM - Akademischer Seeklub - Górki Zachodnie

54

AZS Cosa - Górki Zachodnie

55

NC¯ AWFiS - Nationalzentrum für die Schifffahrt der Sporthochschule in Gdañsk

56

Segelhafen des Seeklubs - Gdañski Klub Morski LOK

57

Anlegestelle an der Strasse „Tamka”

58

Anlegestelle Stewa

59

Anlegestelle Yacht Klub Pó³nocny (Nordyachtklub)

60

WOPR - Anlegestelle in Gdañsk (Freiwilliger Wasser-Rettungsdienst Danzig)

61

Yachthafen Gdañsk (Danzig)

62

Anlegestelle für Wasserfahrzeuge an der Straße ¯abi Kruk

63

Segelhafen an der Straße: Sienna Grobla II

64

Polnischer Seeklub in Gdañsk

65

Anlegestege in Drewnica

66

Anlegestelle in ¯u³awki

67

Anlegesteg in Rybina

68

Neue Anlegestelle in Rybina

69

Anlegestelle in Os³onka

70

Anlegestelle für Hauseboote in Rybina

71

Anlegestelle Baltica in Sztutowo

72

Marina in Stutthof

73a

Anlegestelle Bulwar Zygmunta Augusta in Elbl±g (Elbing, am Zygmunt-August-Boulevard)

73

Ognisko Sportów Wodnych Fala (Wassersportszentrum „Welle”)

74

HOW Bryza (Wassersportszentrum der Pfadfinder)

75

Yachtklub Elbl±g (Elbing)

76

Yachtanlegestelle in Bia³a Góra

77

Stadtstrandbad mit der Funktion einer Anlegestelle in Malbork (Marienburg)

78

Marina Burg Malbork

79a

Das Segelhafen Park Pó³nocny in Malbork (Nordpark in Marienburg)

79

Die Anlegestelle in Kamienica Elbl±ska (Steinort)

80

Die Anlegestelle in Nadbrze¿e (Reimannsfelde)

81

Der Hafen und die Anlegestelle in Suchacz (Succase)

82

Die Anlegestelle in Kadyny (Cadinen)

83

Der Hafen in Tolkmicko (Tolkemit)

84

Der Hafen in Frombork (Frauenburg)

85

Der Hafen in Piaski (Neukrug)

86

Der Yachthafen in Krynica Morska (Kahlberg)

87

Der Fischereihafen in Krynica Morska (Kahlberg)

88

Der Seehafen in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

89

Die Yachtanlegestelle in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

90

Die Yachtanlegestelle Neptun in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

91

Der Hafen in Nowa Pas³êka (Neu Passarge)

92

Das Segelhafen Dom Rybaka w Nowa Pas³êka (Neu Passarge)

93

Die Anlegestelle in Stara Pas³êka (Alt Passarge)

94

Die Yachtanlegestelle in Braniewo (Braunsberg)

95

Erklärung der Symbole

96

Wasserknotenpunkte des Werder-Rings

97

Wasserfahrtstraßen in Gdañsk (Danzig)

98

Legenda

99

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