Harmonie als Schlüssel zur Auslegung von Landschaften im Weichsel-Werder

Malerische Landschaften voller Weiden und bunter Felder wären heute nicht zu bewundern, wenn eine präzise Kanal- und Deichbauplanung nicht vorgenommen worden wäre. Zusammen fügen sie sich in eine mannigfaltige und abwechslungsreiche Landschaft ein, die von Malern, Fotografen, Literaten und Naturfreunden hochgeschätzt wird. Hier werden die Sinne geschärft. Das Lebenstempo verlangsamt sich und man kann sich von der Hektik erholen. Das Weichsel-Werder wird oft wegen seines dichten Kanal- und Flussnetzes wie auch seiner Landschaft als wildes Holland bezeichnet.

Das Weichsel-Werder – die Gabe der Flüsse

Die Geschichte des Weichsel-Werders kann man jedoch eher mit einem ewigen Kampf mit den Naturkräften gleichsetzen. Zweifelsohne kann man dieses Stück Erde aber auch als Gabe der Flüsse bezeichnen. Am Anfang bestand das Gebiet aus Sümpfen und Wäldern. Mit der Zeit machten die Bewohner durch ihre gewissenhafte Arbeit die Werderböden urbar. Vor Überschwemmungen schützten sie sie mit einem dichten Entwässerungsnetzwerk, das sie mühsam über Generationen gebaut haben. Heute wird der Wasserüberfluss zu Pumpwerken und weiter in das Frische Haff und die Ostsee geleitet. Die Menschen mussten sich jedoch über Jahre hinweg demütig einem ungeschriebenen Pakt mit den verräterischen Wasserkräften beugen. Was passiert ist, wenn die Natur ihr gefährliches Gesicht gezeigt hat, wird in der Chronik der Überschwemmungen im Weichselwerder dokumentiert. Die diesbezüglichen Informationen sind seit 1328 datiert und im ganzen Verzeichnis hat man 173 Fälle erfasst. Die Chronik endet mit der Großüberflutung vom 19./20. Januar 1983 im Elbinger-Werder und der Kleinüberflutung vom 14. Oktober 2009.
 

Die Landschaft im Werder wird von den Flüssen wie von der Weichsel, der Nogat, der Elbinger Weichsel und der Tiege gezeichnet. Heute hat man diese Naturkräfte mit Schleusen und Hochwassertoren gebändigt, dennoch ist ihr gewaltiger Charakter spürbar. Ein Beweis dafür, dass die Flüsse trotzdem ihr Unwesen treiben, findet man, wenn man mit einem Paddelboot, einer Yacht oder einem Hausboot den Weichsel-Werder-Ring überquert, also auf den Wasserstraßen des Werders schwimmt.

Der größte Fluss des Weichsel-Werders und des Weichsel-Werder-Rings ist die Weichsel – die Königin der polnischen Flüsse, die

Vier Jahreszeiten im Weichsel-Werder-Ring
Der Frühling gehört zur malerischsten Zeit im Leben der Flüsse. Gerade dann zeigen die Weichsel und die Nogat ihr wahres Gesicht.Die gastfreundlichen Überschwemmungsgebiete ziehen die Wasservögel an und schaffen für sie ideale Brutbedingungen. Im Sommer stellen die Flüsse vorbildlich eine Symbiose des Menschen mit der Natur dar. Das Bild, von vielen Kühen und Pferden geprägt, die auf den Wiesen zwischen den Dämmen weiden, kann sowohl vom Wasser aus als auch von den Straßen, Brücken, Fuß- und Radwegen aus bewundert werden. Im Herbst breitet sich ein nostalgischer Blick auf abfliegende Vögel oder auf Flüsse, von deren Strömung sich goldenes Laub treiben lässt. Durch das einzigartige Licht- und Farbenspiel werden von dieser Jahreszeit hauptsächlich Künstler, Fotografen und Maler verzaubert. Im Winter schließen die Flüsse ihre Tore vor Wassersportlern und zeigen ihre gewaltige Kraft und die stets gefährliche Seite ihres Lebens.

Einführung

1

Teil I. Erkundung des Weichsel-Werder-Rings

2

Geschichten aus dem Weichsel-Werder-Ring

3

Harmonie als Schlüssel zur Auslegung von Landschaften im Weichsel-Werder

4

Architektur – das Land der Vorlaubenhäuser und der hydrotechnischen Denkmäler

5

Teil II. Segelrouten auf dem Weichsel-Werder-Ring

6

Wis³a (Weichsel)

7

Martwa Wis³a, Wis³a ¦mia³a, Mot³awa Gdañska

12

Szkarpawa (Elbinger Weichsel)

14

Wis³a Królewiecka

16

Rzeka Elbl±g i Kana³ Jagielloñski

18

Nogat

20

Wielka ¦wiêta - Tuga

24

Zalew Wi¶lany

26

Pas³êka i Kana³ Pas³êki

29

Kaliningrader Haff (russischer Teil des Frischen Haffs)

30

III. Das Segel-ABC bevor Du auf den Werder-Ring segelst…

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Empfehlenswerte Ausflüge

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II. Kleiner Werder-Ring

34

III. Zur Hauptstadt des Weichsel-Werders

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IV. Von Danzig zum Frischen Haff

36

V. Auf der Weichsel nach Danzig

37

VI. Entlang des Frischen Haffs

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INFO-BLÄTTER

39

Kaptän`s Tipps

40

Wasserverkehrszeichen

41

Wasserverkehrszeichen

42

Teil IV. Schifffahrtsbasis des Weichsel-Werder-Rings

43

Anlegestege in Tczew (Dirschau)

44

Yacht und Passagierhafen in Tczew (Dirschau)

45

Hafen in ¦wibno

46

Fischeranlegestelle in Mikoszewo

47

Marina B³otnik

48

Anlegestelle Têcza in Wi¶linka

49

Lookout in Wislinka

50a

Yachtseeklub Neptun - Górki Zachodnie

50

Anlegestelle Górki Zachodnie (YK Stoczni Gdañskiej)

51

Marina Delphia Yachts - Górki Zachodnie

52

Yachtklub im. Conrada (Conrads Yachtklub)

53

AKM - Akademischer Seeklub - Górki Zachodnie

54

AZS Cosa - Górki Zachodnie

55

NC¯ AWFiS - Nationalzentrum für die Schifffahrt der Sporthochschule in Gdañsk

56

Segelhafen des Seeklubs - Gdañski Klub Morski LOK

57

Anlegestelle an der Strasse „Tamka”

58

Anlegestelle Stewa

59

Anlegestelle Yacht Klub Pó³nocny (Nordyachtklub)

60

WOPR - Anlegestelle in Gdañsk (Freiwilliger Wasser-Rettungsdienst Danzig)

61

Yachthafen Gdañsk (Danzig)

62

Anlegestelle für Wasserfahrzeuge an der Straße ¯abi Kruk

63

Segelhafen an der Straße: Sienna Grobla II

64

Polnischer Seeklub in Gdañsk

65

Anlegestege in Drewnica

66

Anlegestelle in ¯u³awki

67

Anlegesteg in Rybina

68

Neue Anlegestelle in Rybina

69

Anlegestelle in Os³onka

70

Anlegestelle für Hauseboote in Rybina

71

Anlegestelle Baltica in Sztutowo

72

Marina in Stutthof

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Anlegestelle Bulwar Zygmunta Augusta in Elbl±g (Elbing, am Zygmunt-August-Boulevard)

73

Ognisko Sportów Wodnych Fala (Wassersportszentrum „Welle”)

74

HOW Bryza (Wassersportszentrum der Pfadfinder)

75

Yachtklub Elbl±g (Elbing)

76

Yachtanlegestelle in Bia³a Góra

77

Stadtstrandbad mit der Funktion einer Anlegestelle in Malbork (Marienburg)

78

Marina Burg Malbork

79a

Das Segelhafen Park Pó³nocny in Malbork (Nordpark in Marienburg)

79

Die Anlegestelle in Kamienica Elbl±ska (Steinort)

80

Die Anlegestelle in Nadbrze¿e (Reimannsfelde)

81

Der Hafen und die Anlegestelle in Suchacz (Succase)

82

Die Anlegestelle in Kadyny (Cadinen)

83

Der Hafen in Tolkmicko (Tolkemit)

84

Der Hafen in Frombork (Frauenburg)

85

Der Hafen in Piaski (Neukrug)

86

Der Yachthafen in Krynica Morska (Kahlberg)

87

Der Fischereihafen in Krynica Morska (Kahlberg)

88

Der Seehafen in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

89

Die Yachtanlegestelle in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

90

Die Yachtanlegestelle Neptun in K±ty Rybackie (Bodenwinkel)

91

Der Hafen in Nowa Pas³êka (Neu Passarge)

92

Das Segelhafen Dom Rybaka w Nowa Pas³êka (Neu Passarge)

93

Die Anlegestelle in Stara Pas³êka (Alt Passarge)

94

Die Yachtanlegestelle in Braniewo (Braunsberg)

95

Erklärung der Symbole

96

Wasserknotenpunkte des Werder-Rings

97

Wasserfahrtstraßen in Gdañsk (Danzig)

98

Legenda

99

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